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Spitzenkoch trifft Softwarespezialist
Software zum Verwalten von Rezepten gibt es viele, aber das Richtige hatte Sternekoch Jochen Kempf, Küchenchef des Restaurants "Prinz Frederik Room" noch nicht gefunden. Bei der Zusammenstellung der Menüs der gehobenen Küche kommen feinste Zutaten zum Einsatz. Softwareunterstützung war da in der Vergangenheit oft Fehlanzeige. In der Spitzenküche stehen Fragen der Kreativität und Abwechslungsreichtum im Vordergrund. Welche Zubereitungsformen für den Chicoree gibt es? In den Lehr- und Wanderjahren hat sich jeder Spitzenkoch ein Repertoire zusammengestellt, dass viele Ordner füllt. Aber kann er sich an alle Rezepte erinnern? Nicht nur die Zubereitungsform, sondern auch andere Kriterien sind dabei wichtig. Für die Mitarbeiter und Kollegen muss die Zubereitung nachvollziehbar sein - ein Bild hilft. Aber egal, wie gut ein Spitzenkoch auch sein mag, mehr als 200 Rezepte fasst das "Präsenz" - Gedächtnis nicht.
Mit dieser Einsicht im Hinterkopf traf Jochen Kempf auf die Softwarespezialisten von BeraCom. Gute Küche wurde dort vor allem wegen des Geschmacks geschätzt. Aber die Probleme der Verwaltung und der multikomplexen Suche von Daten beherrschten die Entwickler perfekt. Aus diesen Zutaten entstand dann nach vielen Diskussionen das Produkt "ProfiGourmet". Aus Zutaten kann mit der Software ein Rezept erstellt werden, Rezepte lassen sich in verschiedensten Varianten zu Gerichten zusammenstellen und diese wiederum zu Menüs. In allem lässt sich nach frei definierbaren Kriterien und in jeder Kombination von Zutat oder Rezept nun suchen. Ein von Software unterstützter Kreativprozess für den Meisterkoch. Aber auch der ambitionierte Laie erkennt schnell den Nutzen der Software; ebenso wie bei dem Profi lagern die Rezepte oft zwischen Aktendeckeln von Ordnern. Nur mühsam findet man das gewünschte Rezept. Die Fragestellung "Was habe ich gerade eingekauft, was noch im Kühlschrank und was kann ich daraus zaubern?" wagt da schon keiner ernsthaft zu stellen, wenn er schnell etwas Anspruchsvolles zum Essen auf den Tisch bringen möchte. Eine schnelle Lösung bietet da der Kollege Computer. Klingt alles ganz toll? Hat aber einen Haken: Erst müssen alle Rezepte in das Programm eingespeist werden. Die Zeit zum Erfassen hat kein Hobbykoch und auch sicher kein Spitzenkoch. Doch auch hier gibt es eine Lösung von den Softwarespezialisten: Die Daten der Rezepte lassen sich per E-Mail versenden und der Empfänger kann die Daten in sein eigenes Programm "ProfiGourmet" importieren. Fehlende Zutaten werden gleich mit angelegt. Ein Schneeballsystem ohne Nebenwirkungen. Na denn, guten Appetit. |